Gebrauchte Werkzeugmaschinen kaufen – 7 Tipps, die Sie vor dem Kauf kennen sollten
Wer eine gebrauchte Werkzeugmaschine kauft, kann viel Geld sparen – wenn er weiß, worauf es ankommt. Wir zeigen Ihnen die 7 wichtigsten Punkte.
Gebrauchte Werkzeugmaschinen kaufen – 7 Tipps, die Sie vor dem Kauf kennen sollten
Der Kauf einer gebrauchten Werkzeugmaschine kann eine hervorragende Möglichkeit sein, Ihr Unternehmen mit leistungsstarker Technik auszustatten – zu einem Bruchteil des Neupreises. Doch wer unvorbereitet kauft, riskiert böse Überraschungen. Mit diesen 7 Tipps sind Sie auf der sicheren Seite.
1. Den genauen Bedarf klären
Bevor Sie sich auf die Suche machen, sollten Sie genau wissen, wofür Sie die Maschine benötigen. Welche Werkstoffe bearbeiten Sie? Welche Toleranzen sind notwendig? Welche Stückzahlen planen Sie? Je klarer Ihre Anforderungen, desto gezielter können Sie suchen – und desto weniger Geld geben Sie für Leistung aus, die Sie nicht brauchen.
2. Das Baujahr richtig einordnen
Das Baujahr einer Maschine allein sagt noch wenig über ihren Zustand aus. Eine gut gepflegte Maschine aus dem Jahr 2000 kann besser sein als eine vernachlässigte aus dem Jahr 2015. Wichtiger als das Baujahr ist die tatsächliche Laufleistung und die Art der bisherigen Nutzung.
3. Auf Verschleißteile achten
Führungen, Spindellager, Hydraulikdichtungen und Steuerungen sind die teuersten Verschleißteile einer Werkzeugmaschine. Fragen Sie gezielt nach dem Zustand dieser Bauteile und lassen Sie sich möglichst Wartungsprotokolle zeigen. Ein Prüfbericht eines Fachbetriebs gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit.
4. Die Steuerung nicht vergessen
Bei CNC-Maschinen ist die Steuerung oft das teuerste Bauteil. Ältere Steuerungen von Siemens Sinumerik, Fanuc oder Heidenhain können schwer zu warten sein, wenn Ersatzteile nicht mehr verfügbar sind. Prüfen Sie, ob die Steuerung noch aktuell und ersatzteilfähig ist.
5. Probelauf und Testschnitt verlangen
Kaufen Sie keine Maschine, ohne sie vorher in Betrieb zu sehen. Ein Probelauf zeigt sofort, ob ungewöhnliche Geräusche, Vibrationen oder Schwingungen vorhanden sind. Wenn möglich, verlangen Sie einen Testschnitt in Ihrer typischen Anwendung.
6. Transport und Aufstellung einkalkulieren
Werkzeugmaschinen sind schwer und sperrig. Transportkosten, Kranleistungen und ein fachgerechter Anschluss (Strom, Druckluft, Kühlmittel) können schnell mehrere tausend Euro kosten. Kalkulieren Sie diese Posten von Anfang an in Ihr Budget ein.
7. Auf einen seriösen Händler setzen
Der Kauf über einen Fachhändler bietet klare Vorteile: Maschinen werden geprüft und aufbereitet, Unterlagen sind vorhanden, und Sie haben einen Ansprechpartner, wenn nach dem Kauf Fragen auftauchen. Bei Privatkäufen fehlt diese Sicherheit häufig.
Haben Sie Fragen zu einer bestimmten Maschine? Wir beraten Sie gerne persönlich – kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht.
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